Dreharbeiten 05.-08.11.2009
Rothenburg und das Taubertal waren wieder
Kulisse für eine Filmproduktion.
Ein Team des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Regisseur Michael Appel und Autor Christian Lappe drehte einige Spielszenen zu einer dreiteiligen Dokumentation über den Dreißigjährigen Krieg (voraussichtliche Sendetermine im Herbst 2010).
Hauptsächlich geht es hierbei um den Söldner Peter Hagendorf, welcher über seine Erlebnisse Tagebuch führte. Dieses Zeitdokument wurde Mitte der 1980er Jahre von einem Historiker in der Preußischen Staatsbibliothek Berlin entdeckt.
Hagendorf kämpfte im kaiserlichen Heer und war bei den Schlachten von Breitenfeld und Nördlingen dabei, ist bei Straubing für kurze Zeit zu den Schweden gewechselt und in Magdeburg schwer verwundet worden. Im Laufe des Krieges arbeitete er sich vom einfachen Gefreiten zum Hauptmann einer Kompanie empor. Während der Kriegsjahre starben sieben seiner Kinder und seine erste Ehefrau. Er selbst erlebte das Ende des Krieges als Garnisonsoldat in Memmingen zusammen mit seiner zweiten Ehefrau, einem Sohn und einer Tochter. Danach verliert sich die Spur eines Mannes, der zwar einen der blutigsten Konflikte der Geschichte überlebte, jedoch scheinbar mit dem ruhigen Leben abseits der Schlachtfelder nicht mehr zurecht kam.
Genug der langen Worte,
hier ein paar Schnappschüsse von den Dreharbeiten:










































